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21. Dezember 2016 - der Entschluss

21. Dezember 2016 - der Entschluss

 

Nachdem ich mich mal wieder wegen belangloses mit meinem Freund gestritten habe, wie es derzeit häufiger der Fall ist, habe ich mal wieder darüber nachgedacht, was mit mir los ist.

Am Morgen, ein Blick im Spiegel verriet mir, dass ich absolut nicht so aussehe, wie ich es mir wünsche. Ich bin jung, 27 Jahre alt und 100% unzufrieden, obwohl alles absolut zufriedenstellend läuft.

Ich bin in einer wunderschönen traumhaften Beziehung seit einem halben Jahr. Mein Partner ist Nichtraucher. Hier gab es schon die ein oder anderen Differenzen, aber im Großen und Ganzen belastet das Rauchen unsere Beziehung nicht.

Nachdem ich in letzter Zeit öfter mal den Wunsch hegte, mit dem Rauchen aufzuhören und dieser Wunsch auch oft nur einige Stunden anhielt, da dann das „Monster“ mir wieder klar machte, wie „toll“ es doch ist zu rauchen und ich alle guten Vorsätze über Bord warf.

 

Heute habe ich alle möglichen „Rauch-frei“ Foren besucht und mir Erfahrungsberichte über die Aufgabe des Rauchens durchgelesen.

Von Mal zu Mal wird mir bewusster, wie tief & normal diese Sucht in mir schlummert.

Mir war nie so richtig bewusst, dass dieses mein Leben und jede Situation meines Lebens beeinflusst. Dieses fängt an mit einer einfach Einladung „hoffentlich sind dort nicht nur Nichtraucher“, Autofahrt in den Urlaub „hoffentlich machen wir genügend Pausen, damit ich eine rauchen kann“, am Abend ein Blick in die fast leere Schachtel „morgen muss ich früher los, um mir noch Zigaretten zu kaufen, hoffen reichen diese noch heute Abend“.

 

Diese Gedanken & Situationen sind ganz normale Geschehnisse in meinem Leben. Ich habe viel zu früh das Rauchen angefangen (im Alter von 12 Jahren) und war mir diesem „Stress“ absolut gar nicht bewusst.

Anstatt völlig relaxt im Bett ein Buch zu lesen, kreisen sich meine Gedanken um die nächste Zigarette. Ein Blick auf die Uhr verrät mir, ob es schon Zeit dafür ist, meine nächste Zigarette zu rauchen.

Entspannen? - wie geht Das?

 

Kalte Hände ? - ganz normal

Augenränder ? - schon immer gehabt

Geruch? - fällt mir schon gar nicht mehr auf

 

Ich bin in einer Raucherfamilie groß geworden, meine Freunde sind zum Großteil Raucher. Rauchen ist nichts außer gewöhnliches.

Erst seitdem ich in einer Beziehung mit meinem Freund bin, ist mir das Rauchen oft unangenehm und mir werden all diese Dinge, die ich für normal hielt, bewusst, wie schlecht dieses Gift doch eigentlich ist und wie sehr mein Leben davon beeinflusst wird.

 

Ebenso denke ich, dass meine Unzufriedenheit durch das Rauchen verursacht wird.

Ich würde gerne viel mehr Sport machen und meine Wunschfigur haben. Aber meistens fühle ich mich sehr träge und absolut nicht motiviert.

Richtige Freude über irgendwelche Dinge empfinde ich nicht, so wie es aber eigentlich sein sollte und ebenfalls empfinde ich mich nicht als einen Menschen, der so etwas „mal eben so“ durchziehen kann - mit dem Rauchen aufhören.

Ich habe Angst vor dem Versagen und natürlich vor den schlechten Tagen mit schlechter Stimmung oder depressiven Launen.

 

Ich weiß aber, wenn dieses erst einmal überstanden ist, dass die Lust auf Bewegung und die positive Energie mein Leben & vor allem mich stark beeinflussen werden.

21.12.16 13:10
 


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